Fundamentaler Ausblick

Der GBPUSD im Fokus des JRC Capital Management Wochenausblicks.

Die Unsicherheit rund um den Brexit und eine allgemeine Dollarstärke waren die wesentlichen Belastungsfaktoren für den GBPUSD in den letzten Monaten. Zuletzt wurde publik, dass der britische Finanzsektor mehr Rechte einzubüßen hat, als zunächst geplant. Dies sorgte dafür, dass der GBPUSD zum ersten Mal seit September unter die Marke von 1,3000 fiel. Am Freitag äußerte sich Donald Trump negativ über die Zinspolitik der Fed und beschuldigte via Twitter andere Notenbanken mit ihrer Niedrigzinspolitik der USA den Wettbewerbsvorteil zu stehlen. Trumps Statements haben in der Regel einen großen Einfluss auf die Finanzmärkte, so auch in diesem Fall. Der US-Dollar reagierte negativ und der GBPUSD stieg um über 100 Pips.

Für die 30. Kalenderwoche sollten Anleger weiterhin alle Meldungen rund um den Brexit im Auge behalten. Diese bleiben weiterhin ausschlaggebend für den Pfad des britischen Pfunds. Außerdem erscheinen ein paar wichtige Wirtschaftstermine. Am Donnerstag wird die US-amerikanische Handelsbilanz bekanntgegeben, welche im Rahmen der Handelskrieg-Thematik besondere Aufmerksamkeit genießt. Ebenfalls am Donnerstag, werden die Aufträge langlebiger Gebrauchsgüter publiziert und am Freitag, das BIP der USA.

Technische Analyse

TrendindikationWiderstand / Unterstützung
Kurzfristig (täglich)bearishWiderstand 11,3265
Mittelfristig (wöchentlich)bearishWiderstand 21,3500
Langfristig (monatlich)bearishUnterstützung 11,3000
Unterstützung 21,2800
Der Druck auf dem GBPUSD bleibt - GBPUSD Chart

Seitdem der GBPUSD im April sein hoch bei 1,4377 erreichte, fiel der Kurs quasi unaufhaltbar und erreichte sein vorläufiges Tief bei 1,2958. Trumps Tweets konnten den Kurs zunächst etwas stützen, dennoch ist der Druck groß.

Derzeit befindet sich der Kurs bei 1,3131 und der wichtigste Unterstützungsbereich befindet sich bei 1,3000. Im Laufe der letzten Woche fiel der Kurs kurzzeitig darunter. Im weiteren Verlauf befindet sich eine weitere wichtige Unterstützung bei 1.2800. Mehrmals diente dieser Bereich als Unterstützung in der Vergangenheit.

Falls sich der Preis erholen sollte, könnte die Abwärtstrendlinie vom Mai für Widerstand sorgen. Derzeit verläuft die bei 1.3265 und könnte in Kombination mit der 1,32er Marke sehr wichtig sein. Weiter oben befindet sich bei 1,35 ein weiterer wichtiger Widerstandsbereich.