Wer sich mit sinnvollen Anlagemöglichkeiten beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff Devisenmarkt. Hinzu kommen Anglizismen wie Foreign Exchange oder Forex. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Das erklärt Ihnen unser neuer Finanzratgeber.

Auf dem Devisenmark dreht sich alles um Währungspaare

Auf dem Devisen- oder Währungsmarkt werden schlicht und einfach Devisen gehandelt. Der Begriff Devise stammt aus der Volkswirtschaft und bedeutet ausländisches Zahlungsmittel, also Geld in einer ausländischen Währung. Damit ist jedoch kein Bargeld gemeint, sondern in der Regel Guthaben auf Konten. Der englische Begriff für Devisen lautet Foreign Exchange oder in der Kurzform Forex.

Warum jemand mit Fremdwährungen handeln sollte, ist ganz einfach: Händler auf dem Devisenmarkt erwerben nicht einfach nur Geld, sie spekulieren auf die Wechselkurse. Sie kaufen und verkaufen Summen in einer Währung immer dann, wenn deren Wert fällt oder steigt und die Wechselkurse zu einer anderen Währung günstig stehen. Der Währungsmarkt ist mit einem täglichen Umsatz von über fünf Billionen US-Dollar übrigens der größte Finanzmarkt der Welt. Wir partizipieren daran mit circa 200 Millionen Umsatz.

Auf dem Devisenmarkt haben diese Währungen die größte Bedeutung:

  • US-Dollar (USD)
  • Euro (EUR)
  • Britisches Pfund (GBP)
  • Japanischer Yen (JPY)
  • Schweizer Franken (CHF)

Gehandelt wird auf dem Devisenmarkt mit sogenannten Währungspaaren. Dabei werden immer zwei Währungen gegeneinander getauscht, beispielsweise Euro gegen US-Dollar (EUR/USD) oder andersherum (USD/EUR). Kombinationen aus den oben aufgelisteten Währungen werden auch Hauptwährungspaare oder Majors genannt.

Das Tauschverhältnis von einem Währungspaar wird bis auf die vierte Nachkommastelle genau angegeben: Ein Kurs für EUR/USD von 1,1715 bedeutet beispielsweise, dass ein Käufer 1 Euro gegen 1,1715 US-Dollar eintauschen kann. Die Frage ist jedoch immer, ob sich das aktuell lohnt. Denn wer geduldig ist, aktuelle Prognosen und zu erwartende Wirtschaftsentwicklungen berücksichtigt, kann vielleicht schon morgen zu einem besseren EUR/USD-Kurs von beispielsweise 1,1815 tauschen. Die Differenz von einem Cent sieht vielleicht erst einmal nicht groß aus. Zu bedenken ist jedoch, dass auf dem Devisenmarkt täglich beachtliche Summen gehandelt werden. Die Nachkommastellen können also einen Unterschied von mehreren Hundert oder sogar Tausend Währungseinheiten machen. Sinkt der Kurs EUR/USD – sprich sinkt der Wert des Euro zum US-Dollar – lohnt es sich, die Dollars wieder für mehr Euros zurückzutauschen. Und genau so erzielen Händler auf dem Devisenmarkt Gewinne.

Den Devisenmarkt im Blick behalten: Strategien von professionellen Finanzdienstleistern

Währungskurse können sich übrigens im Sekundentakt ändern. Ob und wann dies passiert, ermitteln Finanzexperten wie die JRC Capital Management GmbH. Mithilfe von empirischen Analysen, professionellen Marktbeobachtungswerkzeugen und Handelsalgorithmen stellen die Experten fest, wann sich der Handel mit einem Währungspaar lohnt. Mit diesem Wissen und ausgestattet mit fundiertem Markt-Know-how entwickeln Vermögensverwalter wie die JRC treffsichere Anlagestrategien für Ihre Kunden. Sie möchten mehr über den Devisenmarkt und eine effiziente Asset-Strategie erfahren? Dann kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

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