Fundamentaler Ausblick

Der JRC Capital Management Wochenausblick in dieser Woche mit dem Währungspaar USDJPY.

Trotz der angespannten politischen Lage konnte sich der Greenback in letzter Zeit etwas erholen. Der primäre Faktor dafür ist die gute ökonomische Situation in der sich die USA derzeit befindet. Positive makroökonomische Indikatoren unterstützen den angestrebten Zinspfad der Fed. So erscheint eine Zinserhöhung in den nächsten Notenbanksitzungen als sehr wahrscheinlich.

In der kommenden Handelswoche bündeln sich die wichtigen Wirtschaftstermine in den letzten beiden Tagen. Am Donnerstag erscheinen aus den USA die Zahlen zur Handelsbilanz, sowie zu den Aufträgen langlebiger Güter. Der Freitag bringt Zahlen aus beiden Wirtschaften, in Japan tagt die Notenbank und publiziert ihren Ausblick für das kommende Jahr und gibt ihre Entscheidung zum Leitzins bekannt. Aus den USA erwarten wir das Bruttoinlandsprodukt, positive Daten aus den USA machen eine Zinserhöhung immer wahrscheinlicher.

Technische Analyse

TrendindikationWiderstand / Unterstützung
Kurzfristig (täglich)bullishWiderstand 1108,07
Mittelfristig (wöchentlich)neutralWiderstand 2109,13
Langfristig (monatlich)bearishUnterstützung 1106,00
Unterstützung 2104,63
USDJPY am Fibonacci Retracement - USDJPY Chart

Der USDJPY kannte in diesem Jahr quasi nur eine Richtung, abwärts. Dies änderte sich ende März. Seitdem ist eine Erholung im USDJPY zu beobachten. Im vergangenen Monat konnte der USDJPY circa 300 Pips gut machen und nähert sich nun dem 38,20% Fibonacci Retracement der Abwärtsbewegung.

Das bildet auch den ersten wichtigen Widerstand für den Kurs und liegt im Bereich der runden Marke von 108 japanische Yen pro US-Dollar. Das 50% Fibonacci Retracement liegt bei 109,13 und somit im Bereich einer weiteren Runden Marke.

Sollte der Kurs am Widerstand abprallen und fallen, befindet sich die erste wichtige Unterstützung bei 106. Der Kurs pendelte des Öfteren um diesen Bereich und fand dort sowohl Unterstützung als auch Widerstand. Falls der Kurs unter dem Tief des Jahres bei 104, 63 fällt, dürften die Bären wieder die Oberhand gewinnen.