Fundamentaler Ausblick

Berlin, der 18. August 2017 – Der EURUSD im JRC Capital Management Wochenausblick.

Der zuletzt verschärfte Atom-Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hat sich etwas beruhigt. Nordkorea teilte mit, seine Angriffspläne auf die US-Insel Guam zurückzustellen. Doch die innenpolitischen Probleme in den USA bleiben bestehen und verstärken sich. Neben den politischen Entwicklungen, ist auch die Inflation ein weiteres wichtiges Thema auf den Märkten. Am Mittwochabend wurde das FOMC-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. Dies verdeutlichte, dass die US-Inflation zu verharren droht und somit die Notenbank mit einer nicht steigenden Inflation weiterhin zu kämpfen hat.

In der 34. Kalenderwoche erscheinen folgende Wirtschaftskennzahlen: Am Dienstag werden die Zahlen für ZEW-Konjunkturerwartungen aus Europa veröffentlicht. Am Mittwoch erscheinen die Einkaufmanagerindizes für Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleitungssektor aus Europa und aus den USA. Das Verbrauchervertrauen aus Europa wird ebenfalls bekannt gegeben. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt und der Ifo-Geschäftsklimaindex werden Freitag früh veröffentlicht. Später erscheint der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter aus den USA. Wichtig sind auch die beiden Reden des EZB-Chefs Draghi, die am Mittwoch und Freitag bevorstehen.

Technische Analyse

TrendindikationWiderstand / Unterstützung
Kurzfristig (täglich)neutralWiderstand 11,1847
Mittelfristig (wöchentlich)bullishWiderstand 21,1909
Langfristig (monatlich)bullishUnterstützung 11,1616
Unterstützung 21,1500
Kampf im EURUSD - EURUSD Chart

Das Währungspaar EURUSD kann sich momentan nicht entscheiden, wohin es hinmöchte. Es befindet sich nach wie vor im klaren Aufwärtstrend, doch ob sich dieser Trend fortsetzen kann, ist erstmals abzuwarten. Die letzten vier Tage zeigen abwechselnd positive und negative Vorzeichen der Tagesveränderung. Man könnte hier von einer Korrektur sprechen.  Die Unterstützungen zu dieser Korrektur befinden sich bei 1,1616 und bei der psychologischen Marke bei 1,15

Um den Trend fortzusetzen, muss erstmals der Widerstand beim derzeitigen Jahreshoch bei 1,1909 gebrochen werden. Ein weiterer und wahrscheinlich der wichtigste Widerstand bei 1,20 steht danach noch im Weg.